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Askarov hält dicht, die dritte Reihe trifft

2026-10-24

Erst ein 2:6 gegen St. Louis, nach dem kaum etwas zusammenpasste, dann ein 2:1 in Boston, das fast ausschließlich auf Yaroslav Askarov und der dritten Reihe ruhte. Nashville steht nach neun Spielen bei 7-1-1 und auswärts weiter ohne Niederlage. In Milwaukee schießt sich die Offensive warm.

Die Spiele im Überblick

Tag Spiel Ergebnis
19 St. Louis – Nashville 6:2
24 Nashville – Boston 2:1
24 Salt Lake City – Milwaukee 3:6
25 Milwaukee – Grand Rapids 6:4

St. Louis: 35 Sekunden Hoffnung

Der Abend gegen die Blues begann nach Plan. Anton Frondell traf nach 35 Sekunden, Will Smith und Brandon Montour bereiteten vor. Danach übernahm St. Louis. Jordan Eberle glich bei 3:04 aus und legte bei 17:00 das 2:1 nach – in Unterzahl, ausgerechnet während eines Nashville-Powerplays. Ross Colton erhöhte nach 30 Sekunden im zweiten Drittel, Michael Misa bei 12:47 auf 4:1. Mason Appletons Treffer bei 18:57 brachte nur kurz Luft.

Im Schlussdrittel fiel die Entscheidung binnen vier Sekunden: Tanner Jeannot traf bei 5:47, Josh Anderson bei 5:51. Für Askarov war damit Feierabend, David Rittich hielt die restlichen fünf Schüsse. Nashville schoss 36-mal aufs Tor und blieb in vier Überzahlspielen ohne Treffer. Smith allein gab acht Schüsse ab. Erik Cernak und Charle-Edouard D'Astous klärten bei 13:41 noch etwas unter sich, am Ergebnis änderte das nichts.

Yaroslav Askarov

Yaroslav Askarov. Foto: Jenn G, Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 2.0, verkleinert

Boston: Askarov antwortet

Im nächsten Spiel, in Boston, zeigte Askarov, warum der Abend gegen St. Louis eine Ausnahme bleiben dürfte. Die Bruins schossen im ersten Drittel zehnmal aufs Tor, Nashville fünfmal. Torlos blieb es trotzdem. Bei 11:36 im zweiten Drittel traf Anders Lee zum 1:0 für Boston, es blieb das einzige Gegentor des Abends: Askarov hielt 32 von 33 Schüssen.

Die Wende kam aus der dritten Reihe. 46 Sekunden nach Wiederbeginn glich Fedor Svechkov aus, bei 13:11 schoss Michael Amadio das 2:1. Beide Male bereiteten Michael Bunting und Mason Lohrei vor – zwei Assists für jeden, Lohrei wurde dazu als zweiter Star des Abends geführt. Gegen Jeremy Swayman, der 26 von 28 Schüssen parierte, reichte das.

Die Schlussphase bestand die Mannschaft in Unterzahl: Filip Forsberg musste bei 15:29 wegen Crosschecks raus, Boston kam nicht durch. Nashville blockte 21 Schüsse, Boston fünf. Das Powerplay blieb mit null aus drei erneut stumm – zusammen null aus sieben in beiden Spielen.

Die Lage

Mit 15 Punkten aus neun Spielen ist Nashville Zweiter der Central Division hinter Colorado (18 Punkte aus elf Spielen) und Vierter der Liga. Auswärts steht die Bilanz bei 4-0-0. Askarov hält bei sieben Siegen, einer Niederlage und einer Niederlage nach Verlängerung. Weiter geht es am Spieltag 26 in Pittsburgh, danach kommen Colorado (Tag 27) und die Islanders (Tag 29) nach Nashville.

Milwaukee: zwölf Tore in zwei Spielen

Trey Fix-Wolansky

Trey Fix-Wolansky. Foto: Erik Drost, Wikimedia Commons, Lizenz CC BY 2.0, zugeschnitten.

Gegen Salt Lake City lagen die Admirals nach knapp acht Minuten 0:2 hinten und drehten das Spiel im Schlussdrittel mit fünf Toren zum 6:3. Trey Fix-Wolansky traf dreimal, zweimal davon im letzten Drittel; dazu kamen Nico Myatovic, Rem Pitlick und Ryan McGregor. Milwaukee schoss 53-mal aufs Tor, Salt Lake City 21-mal.

In Grand Rapids folgte ein 6:4. Jaroslav Chmelar kam auf ein Tor und vier Vorlagen, Adam Edstrom auf zwei Tore und zwei Vorlagen, Amadeus Lombardi erzielte sein erstes Saisontor. Elmer Soderbloms Hattrick für die Griffins hielt das Spiel nur offen. Tristan Lennox gewann beide Partien und steht bei 5-2-0. Milwaukee ist mit 16 Punkten aus 14 Spielen Achter der Western Conference; am Spieltag 27 geht es nach Green Bay.

Ein Spiel zum Abhaken, eines zum Vorzeigen. Das Powerplay darf sich in Pittsburgh gern dem Rest der Mannschaft anschließen.