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Gegen St. Louis gewinnt man - aber sonst?

2015-04-08

Seit 15 Spielen ist GM Toby verantwortlich für die Geschicke der Winnipeg Jets in der GFHL. Aus dieser Zeit stehen drei Siege zu Buche. Der letzte gestern im Spiel gegen St. Louis. Die Blues waren auch der Gegner bei den anderen beiden Siegen seit Toby's Amtsantritt. Gegen kein anderes Team verließ man bisher das Eis als Sieger. Nach Punkten ist das natürlich zu wenig, mit dem Einsatzwillen und der Kampfbereitschaft ist der Manager jedoch zufrieden.

"Wir haben acht unserer 15 Spiele mit nur einem Tor Unterschied verloren und dabei noch zwei Punkte gewonnen. Wir haben nie schlecht gespielt, waren nie wirklich schwächer als der Gegner, haben nur ein Tor mehr kassiert. Das ist der Fluch, wenn man unten steht", kommentierte der GM die vergangenen Spiele. Insgesamt hat sich das Team gefunden. Die aktuellen Reihen harmonieren gut. Spielen kein technisch feines, aber leidenschaftlich kämpferisches Eishockey. Probleme sieht der GM vor allem an zwei Stellen: auf der Goalie-Position, wo Oldie Bryzgalov zu alt, Youngster Tokarski aber noch zu grün ist. "Zur kommenden Saison werden wir uns auf der Goalie-Position definitiv verändern müssen." Ob mit Michael Hutchinson die Lösung für dieses Problem bereits verpflichtet wurde, bleibt abzuwarten. Denn auch Hutchinson ist aktuell "nur" mit AHL-Erfahrung ausgestattet. Die zweite Baustelle ist die Trainerposition. Dale Hunter wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern und die Jets im Sommer verlassen. "Wir werden den Trainermarkt sondieren und uns neu orientieren. Ich möchte eine ganz bestimmte Art von Hockey sehen und diese Philosophie soll unser Coach mittragen", kommentierte der GM seine Entscheidung, ohne bereits feste Namen zu nennen. Aus der Zeit in Calgary weiss man noch, dass Toby defensiv starke Teams mit guten Schlittschuhläufern bevorzugt. Solch eine auf Konter ausgerichtete Mannschaft darf man auch zukünftig in Manitoba erwarten.

Aber vorher muss diese Saison beendet werden. Elf Partien sind es noch, bis die Regular Season ein Ende hat und die Spieler in den Sommerurlaub fahren können. Wie viele zurückkehren werden nach Winnipeg, bleibt abzuwarten. "Wir werden recht schnell nach der RegSeason mit den Spielern treffen und sagen, ob wir mit ihnen planen oder nicht. Es sind noch elf Möglichkeiten, Leistung zu zeigen und sich für das kommende Jahr zu empfehlen. Unsere Augen sind offen", wird der Macher der Jets zitiert.

Das nächste Spiel findet morgen gegen die Washington Capitals statt.