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Wild Draft Review

2025-08-26

Klar, den 1st overall zu haben ist ein großes Privileg und im Wild -Lager war man doch am Ende auch sehr glücklich darüber, doch man muss ehrlicherweise sagen, das man dieses Privileg lieber in einem Jahr gehbt hätte, an dem ein Stürmer die klare Nummer 1 gewesen wäre. Nun, das Leben ist kein Wunschkonzert, man hatte den Pick in diesem Jahr und auch der Versuch minimal runterzutraden hat nicht geklappt und so nahm man ohne großes Federlesen am Ende dann Matthew Schaefer. Danach war der Draft geprägt von Auf und Abs, mal wurden die Wunschspieler vor der Nase weggezogen, mal bekam man den Spieler den man im Auge hat. Business as usual also. Insgesamt hatte man 7 Picks, im Vergleich zu den Vorjahren geradezu wenig, was damit zusammenhing, das man im Vorjahr die Pending UFA´s zur Tradedeadline nicht an den Mann bekam. Hier nun die ersten beiden Picks

Runde 1 Pick 1 D Matthew Schaefer

 

Der beste Spieler des Drafts, da kann es keine zwei Meinungen geben, ob er am Ende dann auch die beste Karriere in der NHL hinlegt, muss man sehen. Mit seinem Geburtstag am 05.09. ist er zudem einer der jüngsten Spieler des Drafts, 10 Tage später und er wäre im Draft 2026 verfügbar gewesen. Skating, Technik, Spielübersicht, in vielen wird er mit dem Prädikat Elite eingestuft und wenn er sein Potenzial erreicht verfügen die Wild über eine ganz starke Top4 Defense in Zukunft. Lacombe, Faber, Hutson und Schaefer, alle unter 24 Jahren, das kann sich sehen lassen, dazu noch einen Vince Dunn mit 29 und noch das ein oder andere Prospect im Pool. Doch zurück zu Schaefer, einziger Makel seiner Saison und sowas wie ein Fragezeichen, wegen einer Verletzung bei der U20-WM kam er nur zu 17 Saisonspielen in der OHL. Jetzt heißt es Daumen drücken, das er sein Potenzial erreicht.

Runde 2 Pick 37 C/LW Milton Gästrin

Der Rest des Drafts lief dann so lala. Mit dem Pick in Runde 2 hatte man gehofft das ein Ryker Lee, Malcolm Spence oder Mason West etwas abrutscht, das klappte mal mehr nicht und mal weniger nicht. Spence ging eine Position bevor man dran war z.b. nach Pittsburgh, die anderen beiden waren früher weg. So bekam man die "wahrscheinliche" Variante auf dem Draftboard in Milton Gästrin, einem schwedischen Center, der durch eine starke U18 WM auf sich aufmerksam machte und für die U20 von Modo bester Torschütze war. Gästrin hat nicht die höchste Upside, aber als defensiver Center eine Reihe 3 kann er es packen und von der Spielintelligenz wird ihm die NHL auf jeden Fall zugetraut.  

to be continued