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Die Trophy Gewinner stehen fest!

2025-08-01

Seit gestern Abend ist das Voting geschlossen und die Gewinner der individuellen Trophäen in der GFHL-Saison 2024/25 stehen fest.

So konnte LA Kings Stürmer Nathan MacKinnon neben der Art Ross Trophy für den punktbesten Spieler der Hauptrunde auch die Hart Memorial Trophy für den wertvollsten Spieler der Hauptrunde mit nach Hause nehmen und gilt zurecht als einer der herausragenden Akteure dieser Saison. Ein weiterer Stanley-Cup-Sieg war dem Kanadier diese Saison jedoch nicht vergönnt.

MacKinnons ehemaliger Club, die Detroit Red Wings, konnten neben Goalie Darcy Kuemper, der die William M. Jennings Trophy für die wenigsten Gegentore bekam, mit Nico Hischier einen weiteren Trophy Gewinner beglückwünschen. Hischier gewann mit großem Abstand die Lady Byng Memorial Trophy, weil er sportliche Fairness und hohe Qualität perfekt miteinader in Einklang brachte. Keine Trophäenwahl in diesem Jahr war deutlicher.

Für einige Trophäen waren in diesem Sommer Spieler von Vizemeister Philadelphia nominiert, zum Teil sogar durchaus in der Favoritenrolle.
Letztlich gingen aber sämtliche individuellen Trophäen woanders hin und den Philadelphia Flyers bleibt lediglich die Prince of Wales Trophy für den Gewinn der Eastern Conference als einziges neues Silber in der Club-Vitrine.

Neben dem Clarence S. Campbell Bowl und der wohl wichtigsten Trophäe, dem Stanley Cup, feierte zudem Chicago Blackhawks Goalie Sergei Bobrovsky seine Wahl zum MVP der Playoffs und den Gewinn der Conn Smythe Trophy. General Manager Volker konnte bei der Wahl zum GFHL General Manager Of The Year Award die meisten Punkte auf die Habenseite bringen und gewinnt diesen individuell wohl wichtigsten Titel zum ersten Mal.

Die Boston Bruins haben neben der Presidents Trophy als bestes Team der Hauptrunde zudem den besten Rookie in ihrem Kader gehabt. Top-Talent Connor Bedard wurde in seiner ersten Saison sogar direkt Top-Scorer seines Teams und gewann entsprechend eindeutig die Calder Memorial Trophy.

Keine Playoffs, aber gleich zwei individuelle Trophäen in die Vitrine bekamen die Columbus Blue Jackets. Während Kyle Palmieri durchaus überraschend die Maurice 'Rocket' Richards Trophy für den erfolgreichsten Torschützen der Hauptrunde erhalten hatte, wurde Defenseman Quinn Hughes mit der James Norris Memorial Trophy zum besten Verteidiger der Liga gekürt.
Einen Team-Titel gab es dennoch zu feiern. Das Farmteam der Green Bay Lumberjacks holte sich sensationell den Calder Cup als Gewinner der Farmliga und verwies mindestens eine Handvoll Favoriten auf die Plätze.

Bester Defensiv-Stürmer wurde Mikael Backlund von den Vegas Golden Knights, der damit wie auch schon Palmieri und Hughes eine Trophäe zu einem Team holen konnte, welches die Playoffs in dieser Spielzeit verpasste. Die Frank J. Selke Trophy ist also die neueste Attraktion in der Stadt, die niemals schläft.

Die hochambitionierten Washington Capitals erlebten für ihre Ansprüche keine gute Saison. Conference Platz 6, frühes Aus in den Playoffs waren für die Besetzung auf dem Papier zu wenig. Der einzige, der aus dem Team heraus ragte, war Goalie Connor Hellebuyck. Er wurde zur Lebensversicherung der Capitals, rettete dem Top-Favoriten etliche Punkte und hatte bei der Wahl zur Vezina Trophy einen deutlichen Abstand vor seinen Mitbewerbern. So können die Hauptstädter eine Saison zum Vergessen doch noch mit einer weiteren Trophäe abschließen.

Die positive Überraschung der Saison waren wohl die New Jersey Devils. Kaum jemand hatte das Team für einen Playoffs-Spot auf dem Zettel. Letztlich schafften es die Devils souverän, das Playoff-Ticket zu lösen und versetzten mit einem langen Playoff-Run die Fans in Jersey in Verzückung. Folgerichtig wählte die Liga Head Coach Dean Evason zum Trainer des Jahres und zeichnete ihn mit dem Jack Adams Award aus.

Das Voting um die Bill Masterton Memorial Trophy ist wohl tatsächlich etwas Außergewöhnliches gewesen. Auf Wunsch mehrerer GMs wurde der vergangenen Sommer verstorbene Jimmy Gaudreau von den Toronto Maple Leafs nominiert und konnte diese Trophäe knapp vor Marc-André Fleury gewinnen. Gaudreau ist damit der erste Spieler, der die Masterton Trophy - verliehen an einen Spieler, der sich durch besondere Qualität und Hingabe für den Eishockeysport auszeichnete - posthum verliehen bekommt.

Damit sind alle Trophäen der Saison vergeben.

Die Prämien verteilen sich wie folgt:

Nominierungsphase:
je 500.000,-$ gehen an:
Pittsburgh Penguins / San José Sharks / New Jersey Devils / Florida Panthers / Boston Bruins / Philadelphia Flyers / Columbus Blue Jackets / New York Islanders / Winnipeg Jets

Abstimmungsphase:
je 500.000,-$ gehen an:
Colorado Avalanche / Minnesota Wild / Winnipeg Jets / New York Islanders / Chicago Blackhawks / Detroit Red Wings / Los Angeles Kings / Philadelphia Flyers / Buffalo Sabres / Carolina Hurricanes / Pittsburgh Penguins / Boston Bruins / Utah Mammoth / New York Rangers / St. Louis Blues / Florida Panthers / New Jersey Devils / Calgary Flames