• German Fantasy Hockey League
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Review Week #05

2024-11-10

Drei Spiele absolvierten die Philadelphia Flyers in dieser Woche, das Fazit ist durchaus zufriedenstellend: man konnte fünf von sechs Punkten sammeln. Zudem konnte man endlich Jonathan Quick im Dress der Flyers begrüßen – und dieser führte sich gleich gut ein.

Am Montagabend waren die Flyers die Gastgeber für die Boston Bruins. Im heimischen Wells Fargo Center wurde vor dem Spiel Goalie Flyers vs BruinsMartin Jones verabschiedet, sein Wechsel nach Utah stand unmittelbar bevor. Jones durfte als Starter im Spiel gegen die Braunbären ran und konnte 32 von 35 Schüssen abwehren. Am Ende rechte es leider nicht für einen Sieg.
Im ersten Drittel konnten die Bruins durch Patrik Laine das einzige Tor erzielen. Doch die Flyers steckten, wie gewohnt, nicht auf. Simon Holmstrom gelang nach knapp 3 ½ Minuten im Mittelabschnitt der durchaus verdiente Ausgleich. Kurz vor Ende des zweiten Drittel gingen die Bruins dann erneut in Führung. Doch diese Führung hielt nur 18 Sekunden, dann packte Oliver Ekman-Larsson eine Slapshot aus. Es sollte das erste Saisontor für den schwedischen Verteidiger sein.
Im letzten Drittel passierte zunächst nicht viel. Doch dann schlugen die Flyers erneut im Powerplay zu. Captain Anze Kopitar brachte die Coyotes 4 ½ Minuten vor dem Ende des Spiels mit 3:2 in Führung. Doch auch diese Führung hielt nicht lange, exakt eine Minute später stand es 3:3 und die Partie ging in die Overtime. Diese blieb ohne Tor, die Entscheidung musste im Shootout fallen. Dieser begann ganz gut für Philly, da Draisaitl und Kopitar treffen konnten. Doch auch die Bruins trafen, schließlich auch noch entscheidend. Der Extrapunkt ging damit nach Boston, die Flyers konnten sich immerhin einen Punkt sichern.

Am Donnerstag stand für die Flyers das sehr schwere Auswärtsspiel bei den Carolina Hurricanes an. Es sollte das erste Spiel für Jonathan Flyers vs. CanesQuick im Tor der Broad Street Bullys werden, und es sollte wieder ein Spiel werden, welches nach 60 Minuten unentschieden stand.
Die frühe Führung der Canes im ersten Drittel konnte zuerst Christian Dvorak ausgleichen. Dann drehte Dylan Strome zum ersten Mal an diesem Abend die Partie. Das Mitteldrittel dann brachte alles mit, dass die Flyers die Punkte mit nach Philly bringen. Doch die Canes erwiesen sich als eiskalt. Im Powerplay konnte man zuerst auf 2:2 stellen, am Ende des Drittels haben die Flyers sich gleich zwei (!) Shorthander gefangen und lag 2:4 im Hintertreffen.
Was Philadelphia in dieser Saison allerdings auszeichnet ist: niemals aufgeben. Adrian Kempe brachte Orange-Schwarz wieder in Reichweite, Leon Draisaitl sorgte im Powerplay für den Ausgleich. 94 Sekunden vor Ende des Spiels wurde es dann sehr ruhig in der Halle, da Adrian Kempe im Powerplay mit seinem zweiten Tor an diesem Abend Philadelphia wieder in Front bracht. Es folgte ein dramatische Schlussphase, denn Oliver Ekman-Larsson kassierte eine umstrittene Strafe und Carolina glich 51 Sekunden vor Ende erneut aus.
Keine Tore in der Overtime, wieder Shootout. Dort standen die Goalies im Fokus. Stuart Skinner im Dress der Canes parierte die ersten beiden Schüsse. Jonathan Quick dagegen parierte alle drei Schüsse. So wurde Adrian Kempe mit seinem Treffer der endgültige Held des Abends für die Flyers, die mit zwei Punkten im Gepäck Carolina verließen.

Sonntagmorgen ging es für Philadelphia auf dem Roadtrip weiter nach Tampa. Gegen die Bolts stand erneut Jonathan Quick im Tor, Pierre-Olivier Joseph feierte in der Verteidigung sein Saisondebut für den angeschlagenen Oliver Ekman-Larsson.
Das erste Tor sollte erst am Ende des zweiten Drittel fallen. Die Bolts gingen in Front, die Führung war in Ordnung. Doch Philadelphia schlug im letzten Drittel zurück: Anze Kopitar nach 3:58 im letzten Drittel, Anze Kopitar nach 15:30 im letzten Drittel – Spiel gedreht. Da Jonathan Quick im Tor alles an sich zog, was auf sein Tor hielten die Flyers dem Druck der Bolts stand und konnten den ersten Sieg nach 60 Minuten in dieser Woche feiern.

Drei Spiele, fünf Punkte – mit dieser Ausbeute kann man bei den Flyers leben, auch da es gegen Boston und Carolina gegen Topteams Leon Draisaitlging. Jonathan Quick konnte seine ersten beiden Spiele im Dress der Flyers gewinnen, Stürmerstar Leon Draisaitl scheint langsam ins Rollen zu kommen. Dem Deutschen gelangen in dieser Woche ein Tor und sechs Assists, also sieben Punkte. Captain Anze Kopitar steht dem in nichts nach, drei Tore und drei Assists standen am Ende der Woche auf seinem Konto.
Zu erwähnen ist auch noch bzw. weiterhin Adrian Kempe. Zwei Tore und drei Assists, gegen Tampa Bay allerdings endete seine drei Spiele Scoringstreak. In der Zeit kam er auf fünf Tore und drei Assists.
Teaminterner Topscorer ist Adrian Kempe, der in 14 Spielen inzwischen 17 Punkte (9G, 8A) gesammelt hat. Auf die gesamte GFHL ist dies Platz zwölf. Bemerkenswert: mit seinen 24 Hits ist belegt er Platz 10 in der GFHL.

19 Punkte aus 14 Spielen stehen für die Philadelphia Flyers in dieser Saison nun zu Buche. Das bedeutet Platz zwei in der Metropolitan Division. Auf Platz eins stehen die New Jersey Devils mit 22 Punkten aus 16 Spielen.
Auf die gesamte Eastern Conference gesehen ist dies ebenfalls Platz zwei, Ligaweit rangiert man auf Platz vier. Mit dieser Platzierung ist man in Philadelphia durchaus zufrieden, auch wenn man sich im Klaren darüber ist, dass zum einen die GFHL sehr eng ist und zum anderen man weiterhin sehr viele knappe Spiele hat.

Auf Platz drei in der Eastern Conference befinden sich aktuell die Phoenix Coyotes. Auch damit zeigt man sich zufrieden, Topscorer ist Lukas Reichel mit 17 Scorerpunkten. Ihm winkt wohl demnächst ein Einsatz in der GFHL.

Am Montagabend geht es für die Flyers weiter im Roadtrip, das Auswärtsspiel bei den Florida Panthers steht an. Florida steht aktuell auf Platz neun der Eastern Conference, man darf also wieder ein enges Spiel erwarten.