• German Fantasy Hockey League
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Review Week #02

2024-10-20

Die erste Woche ist gespielt, die Gefühle bei den Flyers sind sehr gemischt. Drei Auswärtsspiele, vier Punkte, aber nur ein Sieg. Kann man also von einem ordentlichen oder von einem schlechten Saisonstart sprechen? Oder passt eher: unrund?

Der Auftakt im ersten Spiel in Vancouver war noch geglückt, als man gegen die Canucks einen 4:3 (3:2 ; 1:0 ; 0:1) Sieg einfahren konnte. Hier zeigte sich viel offensive Qualität und auch, dass man sich von hitzigen Momenten nicht anstecken lässt.

Flyers vs. FlamesWieder vier Tore erzielte man im zweiten Saisonspiel bei den Calgary Flames. Wie im ersten Spiel: die Flyers gingen 3:0 in Front. Matias Maccelli mit seinem ersten Saisontor und Anze Kopitar mit seinem Zweiten brachten die Flyers im ersten Drittel in Front. Bemerkenswert dabei: man feuerte nur sieben Mal auf das Tor von Ilya Sorokin, zwei davon waren drin. Als Christian Dvorak dann zu Beginn des zweiten Drittels auf 3:0 stellte dachte man: das sieht nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel aus. Doch die Flames kamen besser ins Spiel, auch wenn Philly mehr Spielanteile hatte. So entwickelte sich ein sehr seltsames Spiel im Scotiabank Saddledome, den Calgary verkürzte zuerst auf 3:1, lies sich vom Shorthander durch Christian Dvorak nicht beeindrucken und kam bis zum Ende des Drittels auf 4:3 heran.
Der Abwehrwall der Flyers hielt lange – aber nicht bis zum Ende. 2 ½ Minuten vor dem Ende glich Devon Toews zum 4:4 aus. In der Verlängerung passierte nichts, im Shootout war Superstar Connor McDavid der einzige, der treffen konnte. So sicherte sich Calgary den Extrapunkt, die Flyers mussten sich mit einem Punkt begnügen.

Nach der Partie am Mittwoch ging es am Freitag weiter nach Edmonton. Auch hier sollte sich ein eher spezielles Spiel entwickeln. Denn die Flyers vs. OilersFlyers verpennten das erste Drittel fast komplett, kamen auf lediglich drei Schüsse. Die Oilers indes konnten die Überlegenheit nicht nutzen, und so konnte man ab dem Mitteldrittel das Spiel, zumindest was die Schussstatistik angeht, ausgeglichen halten. Im letzten Drittel dann fielen endlich die Tore. Die Oilers gingen früh in Führung, die Dylan Strome ausgleichen konnte. Edmonton legte noch einmal nach, 59 Sekunden vor dem Ende gelang dann Matt Dumba im Powerplay sein zweiter Saisontreffer.
Doch auch diesmal sollte es am Ende nicht sein: Vinnie Hinostroza erzielte den Siegtreffer in Overtime, der Extra-Punkt blieb damit in Edmonton. Bemerkenswert: die Flyers kassierten nicht eine Strafe im kompletten Spiel.

Was bleibt also nach der ersten Woche? Vier von sechs möglichen Punkten sind eine ordentliche Ausbeute. In jedem Spiel gab es sehr gute und weniger gute Phasen. Weniger gut ist es bestimmt, dass man drei Mal schon einen 3-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben hat. Gut ist: man muss einen solchen Vorsprung sich erstmal erspielen. Ist gibt also in alle Richtungen noch ordentlich Luft nach oben, es läuft noch alles ein wenig unrund.

Stark in die Saison gestartet ist dagegen die potentielle zweite Reihe der Flyers. Dylan Strome (1+4) und Adrian Kempe (2+3) kommen auf schon fünf Scorerpunkte, Christian Dvorak steuert ebenfalls zwei Tore bislang bei. Durchaus Zahlen, die sich sehen lassen können nach drei Spieltagen.

Für die Flyers geht es heute weiter nach Seattle. Die Kraken haben nach vier Spielen erst eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Favoritenrolle sollte daher nicht bei den Flyers liegen.

In der GMHL konnten die Phoenix Coyotes am Freitag ihren zweiten Saisonsieg im sechsten Spiel feiern. Problem für die Coyotes ist Coyotes fightingdefinitiv, dass man zu viele Strafzeiten sammelt und eigentlich kein Spiel ohne Fights auf dem Eis zu Ende geht. 196 Strafminuten in sechs Saisonspielen sind aktuell Platz 3 in der Liga. Zum Vergleich: die Capital District Islanders haben nach sieben Spielen „nur“ 52 Strafminuten gesammelt. Allein Nicolas Deslauriers hat schon 75 Strafminuten gesammelt und sitzt aktuell seine zweite Sperre von der Liga aus ab – dieses Mal direkt fünf Spiele. Wer den GM kennt weiß: dieses „Spektakel“ schaut er sich nicht mehr lange an...

Die Coyotes stehen in der Conference nach sechs Spielen auf Rang 14, die Playoffs sind allerdings auch nur zwei Punkte entfernt. So richtig auf die Tabelle wird man wohl erst um den 20. Spieltag rum schauen – so zumindest die Vorgabe des GM.