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2022-05-06

Winnipeg. Es war durchaus ein Raunen zu hören, als sich seinerzeit die Verantwortlichen der Seattle Kraken beim Expansion Draft der GFHL für Goalie Laurent Brossoit aus dem Roster der Winnipeg Jets entschieden.
Nicht für Adam Henrique, nicht für Jon Marchessault und auch nicht für Youngster Patrik Laine, der ebenfalls keine Protection erhalten hat. Das Management der Seattle Kraken entschied sich für Goalie Laurent Brossoit und strafte damit sämtliche Experten Lügen. Es sollte jedoch der einzige Coup in Verbindung mit Brossoit bleiben.

Der Kanadier hatte in der Saison 2020/21 mit den Winnipeg Jets den Stanley-Cup gewonnen. Als Back-Up von Anton Khudobin zeigte er stets großartige Leistungen, war verlässlich und gönnte dem kasachischen Routinier die Auszeiten, die er brauchte, um seinerseits auf dem Eis zu überragen. Kurzum: mit Brossoit kam ein höchst verlässlicher Back-Up mit moderatem Gehalt von 2,325 Mio. an die Westküste.

So hätte der Beginn einer Erfolgsstory lauten können. Der Erfolg jedoch blieb im Konjunktiv. Als einer von sechs Goalies, die über die Expansion geholt wurden, nahm Brossoit hinter Cam Talbot und Jordan Binnington den Platz des dritten Goalies ein. Vielerorts rechnete man mit Rotation zwischen den Pfosten des Kraken oder mit einem Trade. Zu Brossoits Leidwesen passierte nichts von beidem.

Als sich Seattle zum Ende der Trading-Deadline über die Salary-Cap-Grenze tradete, mussten knapp 2 Mio. Gehalt von der Payroll verschwinden und Seattle entschied sich für einen Buy-Out ihres 3. Torwarts. Zum Einsatz gekommen ist Brossoit in dieser GFHL-Saison nicht.

Als Free Agent in einer solchen Situation wartet der Spieleragent meist auf einen Anruf aus Europa. Die große Karriere in der GFHL hat jedoch bis auf Weiteres einen Knick.

Erster Interessent waren jedoch überraschend die Winnipeg Jets! Man erinnert sich gern aneinander und so bekommt Brossoit nun die Chance, in Winnipeg als Goalie Nr. 4 noch einmal den ganz großen Wurf zu landen.
"Hier hat er zwar eine ähnliche Konkurrenzsituation wie in Seattle, aber hier wird er sich präsentieren dürfen und wir erörtern gemeinsam, wie es weitergeht", gab GM Toby eine faire Marschroute aus, die Balsam für den Menschen Brossoit ist.

"Den Anruf aus Winnipeg habe ich kaum glauben können", schilderte der Kanadier, der aber nach kurzer Überlegung direkt zusagte.
Geld habe dabei keine Rolle gespielt, was auch nicht weiter verwunderlich ist. Die Jets haben einen gut durchkalkulierten Kader, das erneute Abenteuer Winnipeg lässt Brossoit lediglich 450.000,-$ pro Spielzeit erhalten. Der Vertrag wurde jedoch bis Sommer 2023 geschlossen.

Head Coach Paul Maurice ist hocherfreut, kann er nun mit vier Goalies planen. In Winnipeg, wo man das Teilen von Positionen kennt, ist der Neuzugang eine Entlastung.
"Laurent wird in den letzten drei Heimspielen der RegSeason mit Sicherheit eine Bühne erhalten, in den Playoffs werden wir den Back-Up wie gewohnt nach Tagesform auswählen", weiß der GM. Im Sommer läuft Varlamovs Vertrag aus, Brossoit wird dann zusammen mit Driedger und Thompson um die Vorherrschaft zwischen den Pfosten kämpfen dürfen. Sollte es nicht reichen, gibt es jedoch reichlich Perspektive auf viele Einsaätze in der AHL. Zudem hat es in Winnipeg Tradition, Torhüter mit geringer Perspektive an Teams mit Bedarf zu traden. Erleichternde Bedingungen für Brossoit, der in Winnipeg wieder die Rückennummer 30 tragen wird.

"Ich möchte nicht über meine Zeit in Seattle sprechen sondern nach vorne schauen", freut sich Brossoit auf seine Herausforderung. Ein Widersehen mit dem Kraken könnte es jedoch schon recht bald wieder geben. Noch ist die Konstallation möglich, wonach das Team aus Seattle der erste Playoff-Gegner der Jets werden könnte. Hitzige Gemüter wären dort sicherlich vorprogrammiert.