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Sieg über Las Vegas zementiert Platz 2 in der Central

2020-03-07

Winnipeg. Die Winnipeg Jets marschieren weiter. In der Endphase der GFHL-RegularSeason 2019/20 holte das Team von Head Coach Paul Maurice den 40. Sieg und den 90. Punkt im 69. Spiel und haben 13 Spiele vor dem Ende einen komfortablen Vorsprung von sieben Punkten auf Verfolger Chicago. Somit scheint aktuell alles gut zu laufen, um sich in der ersten Playoff-Runde das Heimrecht zu sichern. Die Teilnahme an den Playoffs ist den Jets eigentlich nur noch theoretisch zu nehmen.

Held des Abends beim 3:2 in Overtime war Goalie Laurent Brossoit, der dem ausgepumpten Braden Holtby eine wohlverdiente Pause gönnte und 40 Schüsse auf sein Tor entschärfte. Die Vegas Golden Knights, bei denen der ehem. Jets-Goalie Anton Khudobin im Kasten stand, durften das Heft des Handelns von Anfang an in die Hand nehmen. Die Jets spielten betont defensiv, überließen dem Gegner das Eis und betrieben lieber harte, ehrliche Defensivarbeit als frühes Forechecking. Der geneigte Zuschauer sah eine gute Leistung der Knights, weil die Jets sie ließen und hier offenbar bereits für die Playoffs taktierten, wo der Druck zweifellos stetig so hoch sein wird. Die Knights ihrerseits schlugen sich gut und zeigten, obwohl das Team immer noch neu ist, dass sie eine klare Handschrift tragen und in der Lage sind, erfolgreiche Angriffe zu spielen. Zach Kassian markierte in der 16. Minute das 0:1 zugunsten der Gäste. Nur nachlegen konnte das Team aus Nevada nicht.

Im zweiten Drittel störten die Jets wieder vermehrt in der neutralen Zone und setzten ihrerseits Nadelstiche. Gleich den ersten durchdachten Angriff münzten die Hausherren in Erfolg um. Crosbys Pass an die blaue Linie, der Onetimer von Ryan Murray und das entscheidende Abfälschen von Blake Wheeler sorgte für den Ausgleich und Stimmung im weiten Rund des Bell MTS Centre. Nach 12 Minuten im mittleren Abschnitt musste Jake Muzzin für die Knights zur ersten Strafzeit des Spiels in die Kühlbox und die Jets zeigten, warum ihr Powerplay ligaweit zu den besten gehört. Die Box des Gegners gekonnt auseinander gezogen, schnelles Passspiel über die gesamte Breite des Eises und eine schnelle Kombination von Eakin und Byfuglien auf Tyler Bertuzzi ließen die Jets in Führung gehen und stellten damit den Spielverlauf durchaus auf den Kopf. Das es mit der knappen Führung in die Pause ging, war für die Jets eher schmeichelhaft.

Wer nun aber dachte, die Jets würden sich im letzten Spielabschnitt die Führung verdienen, rieb sich verwundert die Augen. Spielte das Team von Coach Maurice eher auf Verwalten und gelegentliche Entlastung, brachten vor allem die Knights einen Sturmlauf an und drängten auf den Ausgleich. In der 54. Minute war des dann Ausin Watson, der den Gästen den zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Ausgleich brachte. Doch die Jets kamen zurück. In der Schlussphase verlagerten die Kanadier das Spielgeschehen vermehrt vor den Kasten von Anton Khudobin und zwangen dessen Vorderleuten zu Fehler. Der Entscheidende unterlief dann dem Finnen Esa Lindell, der in der 59. Minute eine bittere Strafe wegen Beinstellens nehmen musste. Die 65 Sekunden bis zur Schlusssirene verteidigten die Knights ihren Punktgewinn ritterlich, mussten sich in der Overtime allerdings dem Druck der Jets ergeben. 40 Sekunden in der Verlängerung,  Sekunden vor Ablauf der Strafe, beendete ein Schlagschuss von Byfuglien alle Hoffnungen der tapferen Gäste und ließ die Jets trotz kleinerer Spielanteile heute einmal mehr siegreich vom heimischen Eis gehen.

Ebenfalls siegreich zeigte sich zudem das Team der Manitoba Moose. In der AHL gewann das Team von Head Coach D.J. Smith gegen die Tofino Whalers mit 3:0. Goalie Chris Nell feierte sein erstes Shut-Out und ließ sein Team damit ebenfalls weiter von den Playoffs träumen. Hier sind die Moose allerdings wohl auf einen WildCard-Platz angewiesen und brauchen noch einige Punkte, denn der Spielplan ist gnadenlos. In den letzten 12 Tagen der RegularSeason müssen die Moose ganze acht mal ran, davon jeweils vier Spiele an vier Tagen. Schuld daran ist eine ungünstige Hallenbelegung und die Schwierigkeit, die 31 Teams starke Liga mit einem fairen Spielplan auszustatten. Späestens ab der Saison 2021/22 wird sich dies aber mit der Zulassung eines 32. Teams erledigt haben. Für diese Saison heißt es nun, Moral zu zeigen und zwei gleichstarke Kader zu bilden, wie es Coach Smith bereits gegen Tofino zeigte, wo sehr viele Nicht-Stammspieler ihre Chancen erhielten, um die Top-Spieler zu entlasten. Lediglich Team-Captain Byron Froese und Assistent  Cameron Gaunce spulten ihre gewontes Programm ab. Häufigere Spielerwechsel sollen den Moose den Weg in die Playoffs ebnen.