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Bertuzzi dreht am Höhenruder!

2020-02-26

Winnipeg. Seit dem Trainerwechsel herrscht Ausnahmezustand in der Eishockeyprovinz Manitoba. Die Winnipeg Jets fliegen in der GFHL von Sieg zu Sieg. Gestern Abend wurde bei den Washington Capitals mit dem 3:2 der neunte Erfolg in Serie eingetütet. Die Weste von Head Coach Paul Maurice erstrahlt weiterhin in reinstem Weiß. Als Maurice vor wenigen Tagen im Jets-Podcast beinahe beiläufig ausplauderte, dass er ab März im Trainerteam Verstärkung von GFHL-Legende Todd Bertuzzi erhalten würde, hörten einige Experten bereits die Nachtigall trapsen - und waren wenig überrascht, als wenige Stunden vor der Trading Deadline Montréals Top-Scorer Tyler Bertuzzi als letztes Puzzleteil per Trade in den Kader der Winnipeg Jets geholt wurde!
Der stolze Preis von einem 1st Rounder, den Prospects: Brett Leason und Wyatte Wylie sowie Mikkel Boedker für Bertuzzi, Prospect: Croix Evingson und einen 5th Pick ist der 25-jährige Flügelstürmer aber wert, sind sich Trainer und Management einig. GM Toby wollte Bertuzzi bereits im Draft haben, hatte aber seinerzeit keine geeigneten Picks ergattern können. Der Kontakt wegen Bertuzzi nach Montréal riss nie ab und mit Maurice, der wie schon im Marchessault-Deal entsprechend Druck aufs Management ausübte, klappte nun gestern am späten Vormittag eine Einigung, während am späten Montagabend der Deal zunächst als gescheitert galt.
Tyler Bertuzzi, der bei den Jets die Rückennummer "59" tragen soll, dreht also nochmal am Höhenruder der Jets, die mit diesem letzten Baustein nun einen ernstzunehmenden Contender im Run auf Lord Stanleys Trophäe darstellen.

"Wir haben in dieser Saison bereits jeden Cup-Contender mindestens einmal besiegt. Wir haben einen Kader, der eine ganz lange, weite Reise zu gehen imstande ist. Unser Ziel sollte das Stanley-Cup-Finale sein", verkündete GM Toby selbstbewusst eine Kampfansage an die Konkurrenz in Ost und West. Die Konkurrenz hingegen ließ die Trading Deadline ohne weitere Aktionen verstreichen. Nicht ohne Grund, laufen doch die Teams in St. Louis, Edmonton und Vancouver genauso wie Carolina, Detroit, New Jersey und Florida wie Uhrwerke.
"Uns ging es weniger um die Qualität der vorhandenen Mannschaft als vielmehr um eine Möglichkeit, dass Team heute und morgen besser zu machen, dafür aber nur im Morgen mit etwas weniger Handlungsmöglichkeiten auszukommen", erläuterte GM Toby den Bertuzzi-Deal. Auch Habs-GM Roli entschied bei diesem Deal im Sinne des Spielers. Dieser hat einen 1,4 Mio. Vertrag bis Sommer 2022, würde bis zu dessen Ende bei den Habs aber vermutlich den Rebuild begleiten und hätte kaum Chancen auf einen Cup-Run. Diesen bekommt er nun in Winnipeg, während die Jets mit Leason und Wylie zwei brauchbare Talente erhalten, die in ihren jeweilig letzten Juniorenjahren klar aufzeigen, dass sie in einem jungen Team etwas bewegen wollen. Der 1st Rounder des Jahres 2022 aus Winnipeg bringt den Canadiens zudem am mutmaßlichen Ende ihres Rebuilds eine weitere Option auf einen starken Spieler, um punktuell in der Tiefe zu ergänzen, während bei den Jets 2022 hoffentlich viele der aktuellen Prospects ihr letztes Universitäts-Jahr anpeilen oder schon in der AHL ihre Tauglichkeit für die GFHL unter Beweis gestellt haben.

Auch wenn insbesondere Stürmer Mikkel Boedker alles andere als begeistert auf den Trade reagierte und seinem Unmut darüber, ein zweites Mal binnen einer Saison aus Winnipeg weg transferiert zu werden über die sozialen Medien Luft machte und Landsmann und Jets-Prospect Thomas Lillie darauf reagierte, dass er seine Vertragsverlängerung in Rungstad um 3 weitere Jahre publik machte sollte das Team der Jets gefestigt genug sein, den Höhenflug weitergehen zu lassen. Die Playoffs scheinen inzwischen fix gemacht zu sein. Auf den Divisions-Dritten aus Chicago haben die Jets inzwischen fünf Punkte Abstand. Bertuzzi garantiert noch mehr Scoring-Power, weshalb das Höhenruder der Jets weiterhin am Anschlag steht. Das Ziel lautet Stanley Cup, der Weg dorthin führt insbesondere den Westen nun wohl allein über die Winnipeg Jets.