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Schicksalstage für Mike Babcock!

2019-12-04

Winnipeg. Die Pressekonferenz nach dem GFHL-Spiel zwischen den Winnipeg Jets und den Dallas Stars in der American Airlines Arena verriet bereits so einiges. Heute Vormittag kamen Clubbesitzer, Management und Trainerteam zu einer Krisensitzung zusammen. Der Tenor: es wird eng für Head Coach Babcock und sein Team. Das enttäuschende 2:3 bei den Dallas Stars entfachte ein Feuer, welches bereits in der letzten Saison erstmals aufloderte, nun aber handfeste Nahrung zu finden scheint.

Die Jets spielen zwar ansehnliches Hockey, sind im Output aber das mit großem Abstand ineffektivste Team der gesamten oberen Tabellenhälfte. Insbesondere die Schuss-Statistik zeigt hier klar, was Sache ist: die Jets feuern im ersten Drittel so oft wie kein anderes Team der Liga auf des Gegners Kasten, aber nur 12% der Schüsse landen im Netz. Effektivität jenseits der Top25! Im Schlussdrittel ist es sogar noch schlimmer: in Sachen Schüsse befinden sich die Jets in den Top10, bei den Torerfolgen unter den Last10!

Das Offensiv-Konzept von Coach Babcock scheint insbesondere was die Ergebnisse angeht, nicht aufzugehen. Taktische Stellschrauben wurden bereits bewegt, allerdings ohne Erfolg. Das Team kassiert, insbesondere gegen auf dem Papier deutlich schwächere Gegner mehr Tore als es schießt - trotz zum Teil drückender spielerischer Überlegenheit.
Nun war im Duell mit den Dallas Stars das Schussverhältnis ausgeglichen. Die im Rebuild befindlichen Stars hatten einen überragenden Tag, während das Personal der Jets lediglich in Normalform auflief. Die Niederlage letztlich gerechtfertigt. Dies passiert den Jets aber viel zu oft. Darüber können auch die wirklich guten Statistiken von Holtby und Brossoit nicht hinweg täuschen. Die Jets erzielen - für ein derartig offensives Team mit einem entsprechend offensivem Trainer samt passenden Konzept - viel zu wenig Tore!

"Es nutzt nichts, wenn unser Eishockey schön anzusehen ist, aber wir die Spiele nicht gewinnen", formuliert GM Toby den Kern der heutigen Krisensitzung. Head Coach Mike Babcock steht seit vier Jahren hinter der Bande der Jets. Sein Vertrag wurde im Sommer sogar verlängert. Schon in der Sommerpause wurde über die Ausrichtung des Teams gesprochen. Der Coach bekam genau die Spieler, die ins Konzept passten und die nötige Zeit, seine Handschrift wirken zu lassen. Dies ist klar auf dem Eis zu erkennen, aber auf dem Scoreboard nicht. So steht am Ende des Vormittages ein Ultimatum: die nächsten Spiele daheim gegen Dallas, in Anaheim und Detroit werden zeigen, ob es Coach Babcock gelingt, das Ruder herum zu reißen oder ob es gar zur ersten Trainerentlassung seit Jahren in der GFHL kommen könnte.

Vor allem aber ist es auch ein Signal an die Spieler, denen im Falle eines Falles die Verantwortung zufallen würde. Sie müssen liefern: ob nun im eigentlich bevorzugten Offensivkonzept im System Babcock oder in einem leicht veränderten System, vermutlich unter dem aktuellen Farm Coach Paul Maurice, der dem Offensivspiel eine deutlich körperbetontere Note beimisst.
Zumal die Saison noch lang ist. Der als durchaus tradefreudig bekannte GM Toby hat bisher eher moderat agiert. Dies könnte sich ändern, wenn sich sonst nichts ändert.
Für die Spieler eine Situation, die es zu vermeiden gilt. Wo aber Team-Captain Sid Crosby auch Optimierungsbedarf sieht: "Die Teamchemie ist zum Teil sogar etwas zu gut. Die Jungs können einander sehr gut leiden. Wir müssen aber darauf achten, dass wir einander auch noch wachrütteln können, wenn es nötig ist."

Dass genau diese Situation jetzt akut ist, sollte spätestens heute im Locker Room der Jets angekommen sein. Morgen haben die Jets die erste Chance, die Trendwende zu schaffen. Denn sollte Mike Babcock wirklich seinen Hut nehmen müssen, wäre er lediglich der Erste, aber sicher nicht der Einzige, der Winnipeg verlassen muss.