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Plan 2019/2020 folgt schneller als erwünscht

2019-02-08

An Tag 120 stand ein wichtiges Spiel für die Hurricanes auf dem Plan. Gegen die Rangers, direkter Konkurrent in der Metropolitan Division, hieß es Anschluss halten oder Anschluss verlieren. Das die Leistungskurve der Hurricanes seit Wochen nach unten zeigt spiegelte sich dann auch irgendwo in dem Match gegen die Rangers wider.

Nach einer 2:0 Führung in Drittel 2 ließ man sich erneut die Butter vom Brot nehmen, verlor das letzte Drittel mit 0:3 und somit erneut wichtige Punkte im Kampf um die PlayOff-Plätze. Bereits vor der Partie war man sich in Carolina einig was passieren wird, wenn man erneut als Verlierer das Eis verlassen wird.
"Diese Saison macht einfach keinen Spaß", sagte GM Dohmen kurz nach dem Spiel und ließ nicht lange darauf warten, was nun folgen wird. "Wir haben für diese Saison vom Papier her ein Team ins Rennen geschickt, welches vom Potential her eine starke Rolle einnehmen sollte. Unser Ziel war ganz klar, vom ersten Spieltag an zu zeigen wen es zu schlagen gilt, wenn man diese Saison etwas erreichen möchte. Und ich glaube dass die Zielvorgabe nicht mal überheblich war. Umso größer ist die Ernüchterung über den gesamten Saisonverlauf. Mit Ausnahme einer kurzen Hochphase war alles mehr oder weniger ein Krampf. Was wir den Fans zu Hause bisher geboten haben, dafür kann man sich nur entschuldigen und wir nehmen uns da von Kritik auch nicht aus. Unser Plan scheint nicht aufzugehen, daher fällt es uns aktuell auch nicht schwer, geplante Veränderung vorzuziehen. Das der Kader finanziell nicht lange zu halten ist war uns bewußt. Die konkreten Veränderungen, die auf unserer Agenda für kommende Saison stehen, werden wir jetzt zum Teil vor die bald kommende Tradingdeadline ziehen. Wir denken dieser Zeitpunkt ist hilfreicher, als die Offseason.
Es wird keinen Ausverkauf geben, definitiv nicht. Es wird nach wie vor ein Team auflaufen, welches theoretisch immer die Chance hat, ein Spiel für sich zu entscheiden. Von Aufgabe kann also keine Rede sein. Allerdings sind Veränderungen notwendig, da aus unserem Nachwuchs zur kommenden Saison der ein oder andere Spieler nachrücken wird, worüber wir sehr erfreut sind. Daher wird das für alle Beteiligten eine spannende Zeit, denn vielleicht sind diese Moves ja auch hilfreich für das letzte Drittel dieser Saison. 

Neben Goalie Martin Jones sind wir auch zu Verhandlungsgesprächen über Jakub Voracek, Vladimir Sobotka und Dion Phaneuf bereit. Einer Veränderung in der Defense wären wir offen gegenüber, in der Offense sind wir mit der Vergabe von Spots sicherlich etwas zurückhaltender.
Andere Spieler könnten, je nach Angebot und vor allem Möglichkeit, auch eingebunden werden, egal ob es sich hier um junge Talente handelt oder erfahrene Spieler. Das kommt aber sicherlich auf die interessierte Franchise und deren Material an. Bei Anfragen sollte man sich aber schon an das bekanntgegebene Grundgerüst richten. Wie ich zu erreichen bin ist ja bekannt."

Auf dem Programm stehen nun zwei weitere, schwere Auswärtsspiele. Spielt man zuerst in New Jersey gegen die Devils folgt im Anschluss das Spiel gegen die Senators aus Ottawa. Hier sollte gepunktet werden, möchte man sich nicht frühzeitig aus dem Kampf um die PlayOff-Plätze verabschieden.