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Zwei Routiniers ergänzen Jets-Kader

2019-01-20

Winnipeg. Die GFHL-Saison 2018/19 ist eine Übergangssaison für die Winnipeg Jets, ein Rebuild findet statt. Junge Leute kommen, ambitionierte, aber in die Jahre gekommene Spieler gehen. Aber ganz ohne Routiniers geht es offenbar doch nicht. So verpflichteten die Winnipeg Jets mit Jason Garrison und Cody McLeod zwei 35-jährige Routiniers, die den Teams bis zum Saisonende Erfahrung und Stabilität geben sollen.

Verteidiger Jason Garrison spielte bis zum Ende der vergangenen Saison noch beim Tampa Bay Lightning und hielt sich diese Saison in der ersten schwedischen Liga bei Djurgardens IF auf. Eine umgehende Freigabe bei NHL-Angebot machte eine schnelle Rückkehr des Routiniers möglich. Der Vertrag läuft bis Saisonende.

Für die Manitoba Moose wird Manitoba Native Cody McLeod diese und die kommende Saison auflaufen. Der routinierte Tough Guy soll die Lücke schließen, die der Abgang von Andreas Martinsen nach Los Angeles mit sich brachte. Mit seiner Erfahrung kann er die jungen Leute führen und die physische Präsenz stärken. Für McLeod wird es wohl der letzte Vertrag seiner Profi-Laufbahn werden. Er arbeitet inzwischen intensiv für die Karriere nach der Profi-Laufbahn. Fit hielt er sich seit dem Sommer bei den Winkler Royals in der semi-professionellen SEMHL und den Manitoba Moose.

Die Jets bleiben unterdessen weiter in Reichweite des 8. Platzes in der Western Conference. Mit einem überzeugenden 3:1-Erfolg bei den Nashville Predators konnte das Team von Mike Babcock einem direkten Konkurrenten wichtige Punkte abnehmen und weiterhin von Playoffs trotz Übergang träumen. GM Toby indes dämpfte noch einmal die Hoffnungen. Die Playoffs seien das Sahnehäubchen, man erwarte sie diese Saison aber nicht.