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Keine Punkte den Divisionsgegnern!

2018-11-26

Winnipeg. Der durchwachsenen Heimspielserie folgte in dieser Woche ein erfreulicher Roadtrip. Wurde noch das Auftaktspiel bei den Calgary Flames denkbar knapp mit 2:3 verloren, lieferten in den folgenden wichtigen Spielen bei den Divisions-Rivalen die Jets alles ab, was verlangt wurde. Mit Kampfgeist, Einsatz und Effizienz überzeugte das Team beim 4:2 in Minnesota genauso wie beim 3:2 in St. Louis. Vier überaus wichtige Punkte sind damit nicht nur auf der Habenseite der Jets sondern vor allem auch nicht bei der direkten Konkurrenz gelandet. Das ist sehr wichtig, da die Jets diese Saison in der Division nicht so sehr die dominante Rolle aus den Vorjahren spielen.

"Wir sind sehr zufrieden, weil jeder Einzelne an sich gearbeitet und seine Leistung gesteigert hat", lobte GM Toby sein Team dementsprechend auch auf der Pressekonferenz in St. Louis. In Minnesota hat die viel gescholtene dritte Reihe die Kohlen aus dem Feuer geholt. Travis Zajac, Andrew Copp und Joel Armia, über die in den vergangenen Wochen vorwiegend aufgrund ihrer schwachen +/- Bilanzen gesprochen wurde, steuerten zwei Tore beim 4:2 bei. Auch die Goalies überzeugten. Holtby in Minnesota, Khudobin gegen die Blues. Patrik Laine erzielte in zwei Spielen drei Treffer und sorgte stets für Gefahr im gegnerischen Drittel.

Auf dieser Leistung kann und muss das Team aufbauen. Diese Woche stehen zwei Heimspiele auf dem Plan. Gegen die Pittsburgh Penguins und Divisions-Rivalen Chicago Blackhawks. Können die Jets auch hier als Sieger vom Eis gehen, wird auch der Rückstand auf die Playoffs-Ränge wieder kleiner und das Selbstvertrauen größer. Gerade jetzt, wo auch alles wieder in eine Spur zurück gelaufen scheint.

Am Wochenende haben das Management der Jets und der New York Islanders einen Deal geschlossen. So wechselt Tough Guy Ross Johnston zu den Isles, während Offensiv-Allrounder Nic Petan bei den Jets anheuert. Für beide Teams sicher ein Gewinn. Die Moose haben gleich ein halbes  Dutzend physisch starker Spieler, während die Islanders auf dieser Position eher unter besetzt sind. Petan ist zudem ein Spielertyp, der aufgrund seiner Beweglichkeit und Technik das Angriffsspiel der Moose variatenreicher macht. Zudem hofft man sich von Petan, mittelfristig auch einen GFHL-Stammspieler ins Boot geholt zu haben.