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Motor stottert vor dem Spitzenspiel

2017-11-01

Winnipeg. Der Höhenflug der Winnipeg Jets in der GFHL ist für's Erste gestoppt. Nach der Heimniederlage gegen Pittsburgh (3:4 i.O.) kassierten die Mannen von Head Coach Mike Babcock eine 2:5-Pleite bei den Minnesota Wild und waren das erste Mal in dieser Saison dem Gegner auch optisch klar unterlegen.

"Heute hat sehr wenig funktioniert. Aber solche Tage gibt es", bleibt Defensiv-Routinier Francois Beauchemin direkt nach dem Spiel aber entspannt: "wir werden morgen das Spiel analysieren und dann übermorgen Dallas schlagen." Das klingt nach glaubhaftem Optimismus.

GM Toby hingegen war weder vor noch nach dem Spiel zu einer Stellungnahme bereit. Sein: "... viel zu tun. Nächste Mal wieder..." bietet Raum für Spekulationen, was hinter den Kulissen vor sich gehen mag.

Besser läuft es hingegen für die Manitoba Moose in der AHL. Gegen die Red Rock Aces, das Farmteam der Las Vegas Golden Knights, welches sich ebenfalls erst zu Saisonbeginn gebildet hat, hielt gut mit, kam aber gegen die Offensiv-Power der Moose letztlich mit 5:8 unter die Räder. Die Moose grüßen weiterhin von der Conference-Spitze.

Die Zuschauer in der Eishockey-Provinz Manitoba bleiben also von ihren beiden Top-Teams vom Erfolg verwöhnt. Da ist die kleine Durststrecke der Jets zu verschmerzen. Zumal Coach Babcock alles daran setzt, das Ruder bereits morgen daheim gegen die Stars wieder herum zu reißen.