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F&A - Anaheim Ducks

2017-09-28

Sehr geehrter Herr Hartke,

die Pre-Season steht vor der Tür. Ihr Team ist von den Namen her nahezu gleichgeblieben, aber die ein oder andere Entwicklung war ja durchaus positiv, wenn wir hier z.B. einen A. Wennberg nennen wollen. Sehen Sie Ihr Team vom Papier her stärker aufgestellt als noch letztes Jahr?

Auf den ersten Blick sieht wirklich vieles gleich aus. Bei den ganz großen Namen hat sich nicht viel getan. Dafür wurde in der Tiefe mehr getan als in den Vorjahren. Sowohl über Trades als auch auf dem UFA-Markt wurde der Kader punktuell verstärkt. Mit Leo Komarov und Joel Ward ist vorne Qualität zum Team hinzugestoßen. Ebenso verhält es sich mit Jeff Petry und Kevin Bieksa für die Defensive. Gleichzeitig sind die Abgänge überschaubar geblieben. Hyman und Edler hätten wir zwar gerne behalten, aber Expansion-Draft und neue teure Verträge haben uns hier leider die Hände gebunden. Dennoch denke ich haben wir unsere Hausaufgaben gemacht, und ich sehe uns auf jeden Fall ausgeglichener als im Vorjahr. Ob auch besser wird man sehen.
Was die Entwicklung unserer jungen Spieler angeht, so sind wir durchaus zufrieden allen voran natürlich mit Alex Wennberg. Für das nächste Jahr erwarten wir uns hier auch wieder einige Break-Out Kandidaten, z. B. Shea Theodore oder auch Thomas Chabot. Auch sonst haben wir noch einige Spieler mit Entwicklungspotential.

Reagieren mussten Sie aufgrund der finanziellen Umstrukturierung bei den Spielergehältern. Auf einmal hatten Sie ein zu teures Team, da Spieler wie Shea Theodore deutlich höhere Gehälter aufgerufen haben. Mit dem Abgang von A. Edler konnten Sie dem dieses Jahr Entgegenwirken.  Welche Auswirkungen aber werden die neuen Gehälter Ihrer Meinung nach zukünftig für Ihr Franchise haben?

Das stimmt. Die neuen Gehaltslisten haben uns doch die ein oder andere schlaflose Nacht beschert. Aber was will man machen. Die Regeln gelten für alle und so wird es nach und nach alle Franchises einholen. Die Zeiten von völlig abgedrehten UFA-Märkten sind auf jeden Fall erstmal vorbei. Gleichzeitig denke ich, dass in Zukunft Spieler auch schon vor ihrem 33. Geburtstag auf den UFA-Markt kommen, um sie hier unter „Marktwert“ verpflichten zu können. Die Vorteile liegen hier aktuell bei allen Teams im (Re)Build. Vegas, Montreal oder Washington haben sehr gute Chancen in absehbarer Zeit (wieder) vorn mitzumischen, aber genauso schnell werden auch sie die neuen Gehaltstabellen zu spüren bekommen. Für uns selbst gilt es jedes Jahr eine gute Balance zu finden und aktiv den Markt zu sondieren um frühzeitig gegenzusteuern und den Cap-Space einzuhalten.

Richten Sie Ihr Augenmerk auch bereits auf die kommende Saison, wo Verträge von z.B. Wennberg, Klingberg, Gudbranson und viele weitere verlängert werden müssen, oder zählt zunächst nur die diesjährige Saison und dann wird geschaut, wie man den Kader weiterentwickelt?

Natürlich darf man das nicht aus dem Auge verlieren. Hier kommen einige teure Verlängerungen auf uns zu. Aber das gilt wie gesagt für alle anderen auch. Es ist nicht auszuschließen, dass es auch hier wieder Trades gibt wie den von Alexander Edler, der einfach zu viel vom Kuchen abbekommen hätte und in 2 Jahren sowieso auf den UFA-Markt entlassen worden wäre. Ich denke hier wurde ein guter Deal mit Vegas ausgehandelt. Zudem läuft u. A. der Vertrag von Brent Seabrook aus, welcher uns 6,8 Mio. im Jahr einspart. Diese gilt es klug zu investieren. Ansonsten hoffen wir bei Spielern mit verhältnismäßig günstigen Verträgen auf eine entsprechende positive Entwicklung.

Mit S. Stamkos und A. Wennberg haben Sie ein sehr starkes Centerduo. Auf den Flügeln ist es dagegen etwas dünn. Oder wird das ausreichen, um die anderen Teams in Schach zu halten, es steht eine lange Saison bevor?

Klar, Steven ist der unangefochtene Star dieses Teams und auch die Entwicklung von Alex lässt Großes hoffen. Aber so schlecht sehe ich uns auch auf den Flügeln nicht besetzt, vor allem, weil wir viel Wert darauflegen, dass unsere Spieler polyvalent einsetzbar sind. Daher werden wir die Pre-Season Spiele jetzt auch nutzen um diverse Gedankenspiele einmal durchzutesten. Von der Starpower her gibt es sicherlich aktuell stärker besetzte Teams, aber uns waren hier aufgrund des vorab schon teuren Kaders mit seinen Vertragsverlängerungen auf dem UFA-Markt auch ein wenig die Hände gebunden, sodass wir unter anderem aus Verhandlungen mit Jaromir Jagr oder Rick Nash aussteigen mussten. Gerade für die lange Saison sehen wir uns aber gerüstet, da wir wie oben erwähnt mehr für die Tiefe des Kaders getan haben als in den Vorjahren.

Im letzten Jahr haben Sie durch einen Wild Card-Platz die PlayOff-Teilnahme errungen. Dort war dann allerdings gleich in der ersten Runde gegen die Calgary Flames Schluss. Wie schätzen Sie die Pacific Division dieses Jahr ein?

Wir sind ziemlich schleppend in die Saison gekommen. Das fing schon mit der Pre-Season an. Licht und Schatten wechselten sich regelmäßig ab. Hier muss mehr Kontinuität in den Leistungen her. Aber da bin ich ganz guter Dinge, da große Teile des Teams zusammengeblieben sind und durch unsere größere Kadertiefe auch Formschwankungen oder Verletzungen einzelner Spiele besser kompensiert werden können. Das Aus in der ersten Playoff-Runde wird hoffentlich nicht zur Tradition. Die letzten 3 Jahre war es leider so, dass dort Schluss war.

Die Division wird auf jeden Fall spannend. Zum einen gibt es mit Vegas ein Team mehr als in den Vorjahren. Und auch wenn es eine neue Franchise ist, so scheinen die Hausaufgaben gut gemacht worden zu sein. Die Spiele gegen Vegas werden auf jeden Fall kein Selbstläufer. Die anderen Teams scheinen auf dem Papier recht ausgeglichen zu sein. Ich würde hier kein Geld auf den Division-Sieger setzen. Müsste ich mich festlegen würde ich sagen Calgary macht wieder das Rennen. Es wird viel auf gutes Coaching und das Glück oder Pech mit Verletzungen ankommen.

PlayOff-Teilnahme ist Ihr angestrebtes Ziel. Was fehlt dem Team, was fehlt innerhalb der Franchise noch, um den Cup zu gewinnen?

Das ist schwer zu sagen. Hier können immer wieder Kleinigkeiten den Ausschlag geben, vor allem wenn es in die Playoffs geht. Da reicht oft schon die Tagesform aus. Wir wissen, dass wir von den Namen her nicht das Top-Team der Liga sind. Verstecken müssen wir uns aber auch nicht. Ein Punkt der oben schon erwähnt wurde ist auf jeden Fall die Kontinuität. Die muss ich bei uns bessern. Ansonsten gilt es unsere Stärken besser auszuspielen und uns nicht das Spiel des Gegners aufzwingen zu lassen.