... völlig losgelöst
2016-04-10Winnipeg. Die Winnipeg Jets haben mit einem 5:3-Erfolg bei den Los Angeles Kings das Ticekt für die Playoffs gelöst und sind als Zweiter der Central Division in die Stanley-Cup Playoffs der GFHL eingezogen. Wie schon in den letzten Spielen setzten die Jets auf unbändige Offensivkraft und rissen vom ersten Moment an das Spiel an sich. Trotz hoher Überlegenheit in den ersten 20 Minuten stand es zur ersten Drittelpause noch 0:0. Im Mitteldrittel kamen dann die LA Kings besser in die Partie und gestalteten das Spiel offener. Doch in der 39. Minute gelang Sidney Crosby die Führung der Gäste, mit der es in die Pause ging. Gleich zu Beginn des Schlussdrittels kamen die Jets wie entfesselt aus den Katakomben und legten mit zwei Shorthandern durch Alexander Steen in den ersten 14 Sekunden des Drittels und der entsprechenden 3:0-Führung den Grundstein für den Sieg. Zwar kamen die Kings durch einen Doppelschlag in der 48. Minute nochmal auf 3:2 heran, mussten aber wenig später eine Strafzeit nehmen, die die Jets prompt nutzten, um auf 4:2 davon zu ziehen. In der Schlussphase gelang den Kings erneut der Anschluss, das bedingungslose Anrennen der Gastgeber nutzte Marcus Johansson, um mit einem Konter in der letzten Minute den 5:3-Endstand zu erzielen und die Jets endgültig in die Playoffs zu schießen.
Bei der zeitgleichen Niederlage der Chicago Blackhawks gegen Columbus bedeutete der Erfolg für die Jets gar den 2. Platz in der Central Division. Durch die Tabellenkonstellation könnte es in der ersten Runde zu einem Duell mit dem Erzrivalen aus Edmonton kommen. "Der Gegner ist uns egal. Wir müssen zunächst auswärts antreten, sind aber dort auch stärker. Wir fühlen uns gut und sind bereit", hat GM Toby bereits die zukünftigen Aufgaben im Fokus.
Aus den letzten elf Spielen holten die Jets neun Siege und verloren ein Spiel im Penaltyschießen. Damit sind sie auch eines der heißesten Teams der Liga aktuell. In den Playoffs werden die Uhren jedoch wieder auf Null gestellt.
Die Fans entfachen ihrerseits einmal mehr große Euphorie. Noch in der Nacht führte ein Run auf die begehrten Playoffs-Tickets zu einem Zusammenbruch der Ticket-Hotline. Dies gab es in der Saison schon einmal zu Saisonbeginn, als der Dauerkarten-Verkauf gestartet wurde.
