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Flyers Review Week #06

2026-11-08

Nochmal ein 1:3, dann aber der Turnaround? Die Flyers hatten zu Beginn der Woche keine gute Phase, arbeiteten sich aus dieser allerdings heraus und feierten zwei immens wichtige Siege.

Saisonspiel 16 – Utah Mammoth vs Philadelphia Flyers 3:1

Wieder eine Niederlage, wieder 1:3. Einem torlosen ersten Drittel folgte die Führung der Mammoth, die Christian Dvorak (Marino) ausgleichen konnte. Im letzten Drittel allerdings traf nur noch Utah zwei Mal – und die Flyers schauten in die Röhre. Es war klar: so kann es eigentlich nicht weiter gehen mit ständigen 1:3 Niederlagen. Der Anschluss nach ganz oben schien damit schon abzureißen.

Saisonspiel 17 – Minnesota Wild vs Philadelphia Flyers 1:5

Flyers vs WildEr spielt in dieser Saison auf einem hohen Niveau, im Spiel gegen Minnesota war es dann auch der Abend von Scott Wedgewood. Der Goalie, in seiner zweiten Saison bei den Flyers, wehrte starke 35 Schüsse der Wild ab und ermöglichte so den Flyers einen deutlichen 5:1 Erfolg auf eigenem Eis. Josh Doan (Kempe, Bennett), brachte die Flyers im ersten Drittel, die erneute Führung im Mitteldrittel erzielte Ryan Poehling (Marino). Im letzten Abschnitt waren es dann Leon Draisaitl (Kempe) im Powerplay, erneut Josh Doan (Kopitar) und auch noch einmal erneut Leon Draisaitl (Kempe, Murphy) die auf 5:1 stellten. Wichtiger Sieg mit dem Charakter eines Befreiungsschlages. Denn: die 1:3-Niederlagenserie war damit beendet.

Saisonspiel 18 – Philadelphia Flyers vs New York Rangers 3:1

Am Donnerstag führte der Weg der Flyers zu den erstarkten New York Rangers, die eine wohl bessere Saison spielen als von vielen prognostiziert war. Bei Philly bekam Scott Wedgewood eine Pause und damit Sam Montembeault mal wieder einen Start. Zudem spielte man mit sieben Verteidigern. Brandon Duhaime saß dafür draußen. Eine Umstellung, die sich auszahlen sollte: Ryan Poehling (Holmstrom, Dvorak) eröffnete den Abend im ersten Drittel, Adrian Kempe (Draisaitl) legte im Powerplay nach. Erst im letzten Drittel kam der Anschluss der Rangers, die sich ansonsten an Montembeault die Zähne ausbissen. Verteidiger Vladislav Gavrikov (Kempe, Bennett) markierte, erneut im Powerplay, den 3:1 Endstand.

Nach der kurzen Niederlagenserie befindet man sich also wieder in der Spur, gerade gegen Minnesota und die Rangers gelangen Siege gegen sehr starke Gegner. Der Blick richtet sich damit wieder mehr nach vorne, doch in der Division ist es einfach brutal eng. Einzig Columbus und Pittsburgh sind schon, nach nicht einmal einem Viertel der Saison, etwas hinten dran. Gerade bei den Penguins läuft, etwas überraschend, relativ wenig zusammen bislang.

Nächster Gegner der Flyers sind die Calgary Flames. Ziel wird es sein, die heiße Flamme zu löschen. Vancouver und Edmonton sind die beiden anderen Gegner in dieser Woche, die eine kanadische Woche bilden werden.

CoyotesIn der letzten Woche standen die Phoenix Coyotes nach 17 Spielen bei 21 Punkten. Nun sind es 20 Spiele und 26 Punkte. Man kann also von einer durchaus erfolgreichen Woche sprechen. Topscorer in Phoenix ist Rodrigo Abols mit 25 Punkten (11 G, 14 A) aus 20 Spielen. Nathan Walker indes scheint die Spielpraxis sehr gut zu tun, immerhin steht er nach gerade acht Spielen schon bei 14 Punkten (5 G, 9 A). Würde er so weiter spielen wären es am Ende der Hauptrunde stolze 126 Punkte.  

Bei den Flyers indes ist Josh Doan Topscorer. 18 Spiele und 20 Punkte (9 G, 11 A) sind keine Top- aber doch ordentliche Werte. So langsam sollte damit allerdings die Offensive der Flyers auch ins Rollen kommen.

Brick by Brick.