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Flyers Review Week #04

2026-10-25

Eine spannende Woche liegt hinter den Flyers. Drei Spiele, fünf Punkte und ein kleiner Trade, garniert mit vielen neuen Erkenntnissen zu den Reihen und den einzelnen Spielern.  Passend dazu kühlte sich die vierte Reihe erst einmal ab, dafür waren andere zur Stelle.

In dieser Woche erlebte Anze Kopitar eine magische Nacht, Josh Doan schwang sich zu einem Topstürmer der Woche auf und Scott Wedgewood zeigte, warum er die klare Nummer eins der Flyers ist.

Saisonspiel 11 – Colorado Avalanche vs Philadelphia Flyers 5:4 SO

Zum Wochenauftakt erwarteten die Flyers mit den Colorado Avalanche einen besonderen Brocken auf dem Eis. Mit dabei: die beiden Ex-Flyers vs AvsFlyer Olli Määttä und Philipp Grubauer. Man war schon vorbereitet auf ein „ausgerechnet Määttä“ oder ein „war doch klar mit Grubi“. Am Ende stand ein Punkt, weil eben jener Grubi im Shootout einen mehr halten konnte als Flyers-Goalie Scott Wedgewood.

Das Spiel begann auch denkbar ungut für Philly, nach 106 Sekunden lag man bereits hinten. Doch Josh Doan (Kopitar) und Adrian Kempe (Draisaitl, Bennett) stellten auf 2:1 für das Heimteam nach dem ersten Drittel. Einem torlosen Mitteldrittel folgte zuerst das 3:1 durch Leon Draisaitl (Kempe), ehe Colorado zum Ausgleich kam. Sam Bennett (Draisaitl, Kempe) brachte 3:12 Minuten vor Ende im Powerplay die Flyers wieder nach vorne, doch 38 Sekunden später stand es 4:4. Am Ende war es dann ein entscheidender Penalty, der den Avs den Extrapunkt einbrachte.

Saisonspiel 12 – Philadelphia Flyers vs Buffalo Sabres 7:2

Am Donnerstag überrollten die Flyers regelrecht die Buffalo Sabres. Josh Doan (Kopitar, Marino) und Anze Kopitar (DeBrusk) brachten die Flyers im ersten drittel 2:0 in Front. Im Mitteldrittel erhöhte Verteidiger Vladislav Gavrikov mit seinem dritten Saisontor auf 3:0 (Doan, DeBrusk), eher Buffalo auf 3:1 verkürzte. Doch Adrian Kempe (Borgen) stellte schnell den drei-Tore-Vorsprung wieder her. Trotzdem blieb Buffalo dran und verkürze auf 4:2. Im letzten Drittel machte die zweite Reihe der Flyers allerdings deutlich den Deckel drauf: wieder Anze Kopitar (Gavrikov, Doan), wieder Josh Doan (DeBrusk, Kopitar) und erneut Anze Kopitar (Doan, Doughty) schraubten das Ergebnis auf 7:2. Ein magischer Abend für Captain Kopitar, dem drei Tore und zwei Assists gelangen. Deutlicher Auswärtssieg, der gut für’s Selbstvertrauen war.

Saisonspiel 13 – Anaheim Ducks vs Philadelphia Flyers 1:4

Zurück auf eigenem Eis waren die Anaheim Ducks zu Gast. Die Maschine der Flyers lief direkt rund, Simon Holmström (Poehling, Dvorak) Flyers vs Ducksbrachte seine Farben mit 1:0 in Front. Im Mitteldrittel sollte sich das Spiel dann entscheiden: der Ausgleich der Ducks brachte Philly nicht aus dem Konzept, Josh Doan (Draisaitl, Doughty) im Powerplay und Leon Draisaitl (Murphy) stellten auf 3:1. Als dann nach 19 Sekunden im letzten Drittel noch Anze Kopitar (Doan, DeBrusk) das 4:1 erzielte war bei den Ducks die Luft raus und der Heimsieg eingetütet.

Fünf Punkte aus drei Spielen sind eine durchaus gute Quote, die Flyers beißen sich so langsam im oberen Tabellendrittel fest. Dazu hat man aktuell mit Josh Doan einen Spieler, der heißer läuft als die Wüste in seiner Heimat Arizona. Erfreulich auch: im Powerplay konnte man sich so langsam hocharbeiten, nach dem miesen Saisonstart steht man nun bei 23%, Platz 13 in der Liga. Dazu kommt ein starker sechster Platz in Unterzahl mit 87%.

In der GMHL haben die Phoenix Coyotes indes in der Atlantic Division kurzzeitig die Tabellenführung übernommen. 20 Punkte aus 14 Spielen kann siech sehen lassen, aktuell stehen nur Providence (26) und Tofino (21) besser da. Ob sich der Abgang von Verteidiger Ty Nelson bemerkbar machen wird? Immerhin hat man mit Nathan Walker im Sturm eine echte Verstärkung bekommen, der in seinen ersten beiden Spielen bereits vier Punkte (2g, 2A) gemacht hat. Wenn er so weiter machen würde, dann stünde er am Ende der Hauptrunde bei 142 Punkten…

Die Flyers können sich jetzt erst einmal wieder etwas sammeln, das Duell gegen Columbus ist erst in drei Tagen. Columbus hat nach neun Spielen bislang sieben Punkte gesammelt, der Saisonstart verlief dementsprechend holprig. Da bei den Flyers aktuell die Reihen jedoch relativ geklickt haben und keine Verletzungen zu beklagen sind kann man optimistisch in dieses Duell gehen. Die Frage ist dabei: wird die erste Reihe der Flyers endgültig in die Saison finden? Produziert Reihe zwei um Altstar Anze Kopitar und Jungspund Josh Doan so weiter? Und wann tritt die vierte Reihe wieder in den Vordergrund?

Die Flyers machen es ganz einfach in dieser Saison: Schritt für Schritt. Oder eben auch:

Brick by Brick.