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Flyers Review Week #3

2026-10-18

Es geht Schlag auf Schlag in der GFHL weiter für die Philadelphia Flyers. In Spielwoche 3 standen vier Spiele an, und die Woche startete mit gewaltigem Grummeln beim GM, endete aber mit einem wohlwollenden Lächeln.

Carolina, Seattle, Detroit und Ottawa – vier Gegner, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Mit Carolina einen Cup Contender, Seattle ohne GM, Detroit als amtierenden Meister und eben die seltsame Truppe aus Ottawa, die in dieser Saison schon einmal merken durften, dass die Flyers nicht gerade der Punktelieferant für die Senators sind. Es ist eher andersherum.

Saisonspiel 7 – Carolina Hurricanes vs Philadelphia Flyers 7:5

Wenn an fünf Tore auswärts erzielt, dann sollte das eigentlich für einen Sieg reichen. Wenn man sich allerdings einfach nur selbst im Weg Flyers vs Hurricanessteht und nicht konsequent seine Situation, gerade defensiv, zu Ende spielt kommt eben so ein Spiel mit sieben (!) Gegentoren raus.

Es war ein munteres hin und her. Simon Holmstrom glich das 0:1 aus, Adam Lowry mit seinem ersten Saisontor das 1:2. Im Zweiten Drittel machte dann Ryan Poehling aus dem 2:4 ein 4:4, doch im letzten Drittel musste wieder Lowry, diesmal mit einem Shorthander, das 5:5 machen. Leider nutzte Carolina anschließend das Powerplay und den Flyers fehlten dann die Körner, noch einmal zurück zu kommen. 5:7 am Ende, kein guter Abend für Sam Montembeault im Tor und eine Top-Reihe, die nichts lieferte. Die vierte Reihe um Duhaime – Lowry – Maccelli dagegen machte Spaß. Eine Momentaufnahme?

Saisonspiel 8 – Seattle Kraken vs Philadelphia Flyers 5:4

Auch gegen Seattle mussten die Flyers gleich mehrfach zurück kommen, wieder performte die vierte Reihe extrem gut – und wieder stand eine unnötige Niederlage zu Buche. Mit ihrem jeweils ersten Saisontor glichen Matias Maccelli und Vladislav Gavrikov den 0:2 Rückstand aus. Im Mitteldrittel fing man sich einen Treffer in Überzahl, Adam Lowry konnte wieder ausgleichen. Aus 3:3 wurde dann 3:4, was Adrian Kempe auf 4:4 stellte. Das man 20 Sekunden vor Ende dann noch ein Tor der Kraken schlucken musste – schwere Kost. So blieb man trotz neun erzielter Tore in zwei Spielen bei null Punkten in dieser Woche – und Sam Montembeault kassierte seine zweite Niederlage in Folge. Top-Performer der Flyers? Wieder die vierte Reihe mit Lowry und Maccelli. Hier scheint es komplett klick gemacht zu haben.

Saisonspiel 9 – Philadelphia Flyers vs Detroit Red Wings 3:2

Das „Postkarten-Duell“ stand an, die Neuauflage der ersten Playoffrunde der vergangenen Saison. Und die Flyers? Der Tradition dieser Woche folgend liefen sie erstmal einem Rückstand hinterher. Doch auch eine Tradition aus dieser Woche sollte dann zum Tragen kommen: die vierte Reihe der Männer aus der Stadt der brüderlichen Liebe. Brandon Duhaime und Adam Lowry stellten auf 2:1 nach dem ersten Drittel.
Im Mitteldrittel glichen die roten Flügelchen aus, die Entscheidung musste dann im Shootout fallen. Dort fand Detroit seinen Meister in Scott Wedgewood und die Flyers nahmen den Extrapunkt mit. Der erste Sieg in dieser Woche.

Saisonspiel 10 – Ottawa Senators vs Philadelphia Flyers 2:5

Endlich wieder ein Heimspiel und dann auch noch gegen Ottawa. Das Ende einer anstrengenden Woche sollte also noch einmal Flyers vs Senatorsanstrengender werden. Einem torlosen ersten Drittel folgte der – na klar – Rückstand für die Flyers. Doch das erste Verteidigerpaar um Vladislav Gavrikov und Drew Doughty sorgten für das 1:1 am Ende des Drittels. Den Schlussabschnitt begann Ottawa wieder mit dem 1:2, doch dann legten Philly den Schalter um und machte ernst: Adrian Kempe, Jake DeBrusk, Brandon Duhaime (mit Assists von Maccelli und Lowry versteht sich) und Josh Doan stellten auf 5:2 aus Sicht der Flyers. Heimsieg, Ottawa in die Schranken verwiesen und die vierte Reihe performt weiter schon fast sensationell. Alles gut also zum Wochenausklang?

Die ersten zehn Spiele sind für die Flyers damit gespielt, elf Punkte hat man gesammelt. Das ist knapp mehr als einen Punkt pro Spiel, das dürfte am Ende nicht für die Playoffs reichen. Es sei denn, die Metropolitan Division macht so weiter wie bislang. Die eigentlich gut gestarteten New York Rangers haben auch erst zwei Punkte mehr auf dem Konto. Pittsburgh ist nach neun Spielen bei acht Punkten und Washington ist aktuell auch noch ein wenig unter dem Punkteschnitt der Flyers. Einzig die New Jersey Devils meinen, es etwas zu übertreiben mit 14 Punkten aus acht Spielen.

Sechs Spiele, fünf Punkte hieß es in der vergangenen Woche noch für die Phoenix Coyotes. Nach dieser Woche heißt es: zehn Spiele, 13 Punkte und Platz zwei in der Atlantic Division. Scheinbar ist man in Arizona nun doch auch in der Saison angekommen. Allerdings gab es hier keine so schönen Nachrichten: Goalie Petr Mrazek fällt mit einem Bandscheibenvorfall erst einmal aus,  Stürmer Sheldon Dries leidet an einer Knieverletzung und Verteidiger Ty Nelson wird wohl einen Monat mit einer Knöchelverletzung fehlen. Da trifft es sich ganz gut, dass man wohl mit Nathan Walker demnächst Verstärkung von Seiten der Flyers bekommen wird.

Wie es weitergehen wird für die Flyers? Man hofft natürlich, dass die beiden Spiele zum Ende der Woche hin dem Team Sicherheit geben Adam Lowryund die Richtung vorgeben. Ein Blick auf die Stats aktuell zeigt indes: es ist nicht alles wirklich schlecht. Im GAA ist Scott Wedgewood mit 2,12 der Topgoalie der Liga, auch seine Fangquote ist ein Platz unter den Top vier. In der +/- Bilanz zeigt sich ein schon fast seltsames Bild. Angeführt wird diese Statistik von Adam Lowry (+11), gefolgt von Matias Maccelli (+10) und Brandon Duhaime, sowie Der Doughty mit +9. Kein Spieler hat bislang mehr Hits verteilt als Sam Bennett (24), und in den gespeilten Minuten tummeln sich neben Platz 1und Vladislav Gavrikov noch Drew Doughty (4), John Marino (5) und Connor Murphy (9)  gleich vier Flyers-Verteidiger wieder.

Es gibt also auch gute Zahlen.

Brick by Brick.