Flyers Review Week #2
2026-10-11Was sich in der ersten Spielwoche der GFHL angedeutet hat, setzt sich auch in Spielwoche zwei fort: es knirscht noch im Getriebe der Flyers. Zwei Niederlagen aus drei Spielen, aber trotzdem vier Punkte geholt. Es fehlte am Ende immer ein wenig etwas – außer gegen Ottawa, denen man keine Chance lies.
Rückblick: vor zwei Jahren konnten die Flyers eine Vielzahl an engen Spielen für sich entscheiden und landeten im Stanley Cup Finale. In der letzten Saison legte man erst spät in der Saison den Schalter um und zog in die Endrunde ein. Diese Saison sahen einige GMs der GFHL die Flyers als Titelfavorit. Davon ist man allerdings aktuell ein ganzes Stück weit entfernt.
Saisonspiel 4 – Philadelphia Flyers vs Tampa Bay Lightning 3:4 SO
Zwei Mal kam man im spiel gegen Tampa Bay nach einem Rückstand zurück. Den 0:1 Rückstand glich Sam Bennett aus, im letzten drittel lag man bereits 1:3 hinten ehe Anze Kopitar und Leon Draisaitl noch für den Ausgleich sorgten. Zwar unterlag man im Shootout, doch immerhin konnte man sich über einen Treffer im Powerplay freuen. In einem total ausgeglichenen Spiel stand man in Unterzahl sehr stabil, trotzdem kassierte man wieder zu einfache Tore und hatte am Ende den kleinen Tick Glück weniger als Tampa Bay.
Saisonspiel 5 – Philadelphia Flyers vs Ottawa Senators 5:1
An diesem Abend gab es im Duell mit den Senators nur einen „Punktelieferant“, und dieser kam aus Ottawa. Ganze sechs Sekunden
dauerte es bis zur Führung der Flyers durch Adrian Kempe, der kurze Zeit später sogar auf 2:0 stellte. Im Powerplay schoss Josh Doan dann eine ordentliche 3:0 Führung heraus, ehe im Mitteldrittel Ottawa in Überzahl verkürzen konnte. Doch Brandon Duhaime mit seinem ersten Saisontor lies erst gar keine Hoffnung auf eine Senators-Aufholjagd aufkommen. Anze Kopitar machte mit dem 5:1 im Schlussabschnitt dann den Deckel endgültig drauf. Immerhin: ein Grinsen konnte sich GM Chris nach dem Spiel nicht verkneifen.
Saisonspiel 6 – Philadelphia Flyers vs Boston Bruins
Ein Offensivspektakel gegen die Bruins wurde nicht mit einem Sieg belohnt. 44: 31 Schüsse für Philly, im Shootout allerdings erneut eine Niederlage. Auch in diesem Spiel bewiesen die Flyers wieder Moral: kassierte man das 0:1 in eigener Überzahl konnte der an diesem Abend überragende Sam Bennett im Powerplay ausgleichen. Im letzten Drittel wurde es wild. Aus 1:3 machten die Flyers durch den heiß laufenden Brandon Duhaime und erneut Sam Bennett ein 3:3, 14 Sekunden vor Ende der Partie konnte Bennett dann mit seinem dritten Tor an diesem Abend erneut im Powerplay auf 4:4 ausgleichen. Am Ende allerdings doch wieder „nur“ ein Punkt und die zweite SO Niederlage in dieser Woche.
Sieben Punkte aus sechs Spielen haben die Flyers nun gesammelt. Man wird allerdings noch immer das Gefühl nicht los, das vieles noch nicht rund läuft. Man sucht noch immer nach der idealen Einstellung und dem Feintuning. Aktuell ist man im Osten auf Rang 7, das reicht für die Playoffs – doch diese sind noch immer über 75 Spiele weg. Mit diesem Punkteschnitt wird es allerdings schwer, in die Endrunde zu kommen.
Das Thema „Playoffs“ ist für die Phoenix Coyotes aktuell mit Sicherheit noch keins. Nach sechs Spielen hat man fünf Punkte, Platz 14 von 16 in der Eastern Conference. Man hat sich hier sicher mehr erhofft, immerhin hat man auch in das Team investiert. Trotzdem ist man noch ruhig bei den Coyotes, denn immerhin muss hier ein neuer Coach mit neuem Team erst einmal sich einfinden. Dazu gilt auch: man baut hier die zukünftigen Flyers mit auf, da kann es auch Rückschläge geben. So ist es im Leben und im Eishockey.
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